BIOGRAFIE

Wir schreiben den 14. März 1980 als ein Babygeschrei die Welt erreicht – das kann ja
heiter werden, muss sich meine Mutter gedacht haben. Recht hatte sie, das wurde es!

Denn einige Jahre später kam eine sehr mutige Lehrerin auf die unglaublich dumme
Idee, man könne klein Schibä zum obligatorischen Flötenspiel motivieren – weit gefehlt.
Nach ein paar erfolglosen versuchen gab diese schliesslich auf mit der Bemerkung: „I gloube Musig
isch nid so sini Wäut“.

Gut ausgetrickst, denn knapp ein Jahr später machte ich auf dem Estrich
einen nicht ganz unbedeutenden Fund: die Gitarre aus Mutters Jugendzeit. Fasziniert begann
ich darauf rumzuklimpern, bis meine Mutter schliesslich zur Einsicht kam, und mir eine neue, „stimmbare“ Gitarre kaufte.

Eine neue Ära nahm ihren Lauf. Von dem Tag an nämlich, begann
ich mir alle Instrumente im Hause Schibä unter den Nagel zu reissen. Das E-Piano meiner
Schwester, das Saxophon meines Vaters, ja sogar die unglaublich teuren Kochtöpfe meiner
Mutter, welche mir anfangs als Schlagzeug dienten. Ich war sozusagen ein kleiner
Musikterrorist – das war mit etwa 8 Jahren.

Nun, klimpern konnte es auf die Dauer nicht
sein – Kassetten (Keine Angst Kinder, die CD gab..s damals schon, aber ich hatte einfach
noch keinen Player) mussten dran glauben. Und so begann ich, Mani Matter und Polo Hofer
Songs auswendig zu lernen, damit ich diese schliesslich unseren stets hoch erfreuten
Besuchern vortragen konnte. Vor allem Familienangehörige wie Grosseltern wurden damals
in die erste Reihe meiner Privatkonzerte gesetzt. Für solche Anlässe hatte ich extra eine kleine
Bühne in meinem Zimmer aufgebaut, welche von Nachttischlampen beleuchtet wurde.
Als Verstärker Anlage (das haben die grossen ja auch) diente mein Kassettenrecorder mit
Mikrofoneingang. Jawohl! :-)

Und so verstrichen die Jahre… Schülerbands folgten, die ersten richtigen Konzerte…
mit anderen Worten: ich war definitiv infiziert.

Heute sieht alles etwas anders aus:
Verstärkeranlage und Scheinwerfer sind echt, die Bühne etwas höher und die Songs sind auch
eigene. Ja sogar die erste Reihe ist wesentlich jünger (+ attraktiver, + lauter) geworden…

Vielen Dank an alle die, die mich auf diesem musikalischen Weg begleitet und unterstützt
haben. Und ein riesen Dankeschön vor allem auch an diejenigen, die dies in
Zukunft noch tun werden!!!

See you soon on Stage… Schibä

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